„Welcome to Scotland“ oder: „HAGGIS“ - mit Herz und Nieren dabei
Irgendwie schon eine verrückte Idee. Zum seinem ersten Downhillrennen ausgerechnet nach Schottland zu fahren. Muss denn so was sein? 1.600 km entfernt von zu Hause? Noch dazu bei den verrückten und derb schnellen Engländern? Wo die doch sicher lieber unter sich bleiben wollen, sieht man die Jungs doch immer in geschlossenen Gruppen in Portes du Soleil auftreten und wild grölend die Pubs belagern.
Naja, trotzdem, es muss sein!
Nur wie dort hinkommen? Einfach mal schnell hoch düsen und wieder heim is’ nich’. Also: Warum nicht alles mit einem netten Urlaub verbinden und die Frau mit einem mehrtägigen Besuch bei der Aupairfamilie nördlich von London locken? Liegt doch auf dem Weg!
Beschlossene Sache, gesagt getan. Kurz vorher noch das Nicolai GB2 fertig gestellt (Danke an dieser Stelle an Peter vom Bike+Fun, für die schnellste Teilebestellung ever!), Wohnmobil geladen und los ging’s. Max M. und Niklas wollten auf eigene Faust nachkommen – umso besser, alleine auf’s erste Rennen musste dann doch nicht sein.
Samstags noch ein paar Freunde in FFM (liegt doch auf dem Weg!) besucht, Party gemacht, dann Sonntags früh morgens weiter nach Winterberg (liegt doch fast auf dem Weg!) und bei bestem Wetter noch den IXS Cup angesehen und das Team mit angefeuert. Was eine Wahnsinnsstimmung!! Irgendwie fühlte ich schon leicht erhöhten Puls und feuchte Hände bei dem Gedanken, nächste Woche auch irgendeinen, noch dazu fremden Berg runterheizen zu müssen. Wer kam denn auf diese bescheuerte Idee? Schlimmer wurde das Gefühl noch durch die doch recht zahlreichen Stürze in Winterberg… wenn das mal alles gut gehen sollte.
Wie wir Montagmittag bei den Aupairs angekommen waren, hatten wir eine nette Kanalüberfahrt bei tollem Wetter und einen nächtlichen Einbruchversuch ins Wohnmobil (während wir darin geschlafen haben!) hinter uns. Geplant waren drei bikefreie Tage – obwohl das noch unberührte und ungefahrene Nicolai Bike doch schon sehr verlockend war. Wieder dieses Gefühl: Das erste Rennen, dann noch auf einem nagelneuen Bike, mit dem man noch gar nicht vertraut ist? Puuh, durchatmen.
Eine höhere Macht hatte dann wohl doch ein Einsehen mit meiner Lage und so meinte Dee (unsere Gastgeberin) plötzlich „There’s a place many bikers are around, may be five minutes drive away. I’ll show you“. Konnte das möglich sein? Bestimmt ne dirtstrecke…
Aber es kam anders und besser als erwartet: Ein lokaler Verein hatte es sich zur Aufgabe gemacht ein umfangreiches Trainingsgelänge, „Chicksands“ genannt zu bauen und zu unterhalten. Solche „trailcenter“ gibt es auf der Insel häufiger – noch dazu erfreuen sie sich hoher Beliebtheit und so kam es, dass ich gleich von einem extrem netten englischen Biker angesprochen wurde: Wo ich herkomme, wo’s hingeht, ob ich mal fahren will? Ob ich mal fahren will?! Ohne Helm und mit Flipflops?! Ja, nur mal zum gucken… naja, okay.
Das Gelände liegt in einem schönen Pinienwald, leichte Hanglage, ca. 80 Höhenmeter. Der Boden ist leicht sandig, etwa so wie im Pfälzer Wald. Es wimmelt von Eichhörnchen, die manchmal auch vom Baum fallen, dann kurz benommen rumgucken und wieder hoch krabbeln. Zu komisch diese Inselbewohner.
Chicksands bietet einiges: Eine Fourcrossstrecke (letztes Jahr war hier wohl der Worldcup!), eine extrem geile Dualslalomstrecke, eine leichte DH-Piste und zwei schwerer (flowig, mit drops und Sprüngen), dann noch drei Dirtlines und ein Bereich mit vielen Northshore Elementen. Bänke und Tische zum picknicken runden das Angebot ab. Mit Badelatschen war natürlich dort kein Preis zu gewinnen, also zurück zur Aupairfamilie, Essen und Bierchen schlürfen, schlafen, aufwachen und wieder da hin. Diesmal in voller Montur und mit eigenem Bike. Lawrence, der neunjährige Aupairsohn ist auch mit dabei.
Yeeeehaaa! Endlich Nicoali unterm Hintern! Das GB2 ist schon ne Waffe, unglaublich geiles Feeling in der Luft, ein noch nie zuvor gefahrenes Fahrwerk, der Hinterbau ist der Wahnsinn. Etliche Runden wurden mit breitem Grinsegesicht absolviert und auch Lawrence – bis dato kein Bikefan – hatte seinen Spass. „I did my first Air“ meinte er wie er strahlend hochgeschoben kam. Ein Blick in die leuchtenden Augen verriet: Den hat’s erwischt… he’s addicted!
So, nun aber zurück auf den eigentlich geplanten Weg: Hoch nach Schottland! Donnerstag’s Abends angekommen, unterwegs bei strahlender Sonne und wirklich ganz kurzen Regenschauern durch die Lowlands gefahren. Schöne Landschaft, kleine Straßen, steile Berghänge und unzählbare Schafe. Der Campingplatz (Tipp top gepflegt) lag direct am River Tweed, einem sehr natürlichem Flüsschen. 10 min Fußmarsch sind es zur Strecke, also gleich mal hin und die Strecke ablaufen. Beim hochlaufen habe ich eigentlich nur Deutsche getroffen (fast alle aus Bayern), da war ich schon etwas baff. Naja, wie sich das gehört, reisen wir halt früh an. Allesamt super nett die Jungs.
Die Strecke wurde extra für diesen Cup neu gebaut (6 Wochen Arbeit mit 2 – 20 Mann, so der Veranstalter, den wir auch auf der Strecke getroffen haben – endlich mal ein Schotte!). Man wollte wohl was Schnelles bauen… was absolut gelungen ist!! Nebenbei war’s noch sehr technisch, mit unzähligen möglichen Lines. Echt fett gemacht, ich war sehr beeindruckt.
Nebenbei bietet der Berg übrigens ca. 300 Höhenmeter und eigentlich ca. 5 verschiedene Downhillstecken, supergut!
Freitag, zum Trainingsauftakt, dann die Nachricht, dass Niklas und Max arbeitsbedingt nicht kommen können. Sehr schade für uns alle, wäre sicher sehr spaßig geworden. Hmmm, also keine Unterstützung bei Linienwahl etc. durch die Teamkollegen. Außerdem Sprünge und Hindernisse selbst knacken ohne die sonst immer benötigen Worte wie „fahr einfach drüber, ist locker“ usw. Naja, wird schon irgendwie werden! Aber da war’s wieder, dieses mulmige Gefühl einer leichten Aufregung…
Im Tal schiebt man sein Bike, nachdem man sich die Startnummer geholt hat und sich zum wiederholten Male mit dem schottischen Akzent auseinander gesetzt hat (Englisch ist das nicht!), in einen Viehtransporter (irgendwas riecht hier) und setzt sich dann in einen fetten Reisebus (riecht auch). Los geht’s, bis ca. 80 hm unterhalb des Starts: Ab da ist schieben angesagt. Reicht steil windet sich ein Pfad bis hoch auf die bewaldete Bergspitze. Hach, endlich mal schieben, das ist doch wie daheim!
Auf einen niedrigen Startturm geht’s los. Erstmal flach gerade aus, reintreten, dann scharf links, wieder flach, lockerer Waldboden, eng stehende Tannen, schnelle rechts-links Wechsel. Treten, treten! Fast wie Märchenwald. Der dunkle Wald spuckt einen auf einer kleinen Lichtung aus, es folgt ein offeneres Stück mit einer offenen rechts Kurve. Dann endlich geht’s ordentlich runter. Erdiger, dunkler Boden. Raus auf die Grasnarbe, um einen guten Winkel zum kommenden Kicker zu haben, der aus dem Ende einer Trockenmauer aus losen Steinbrocken gebaut wurde. Drüber, Landung im Flachen, danach wieder schönes Gefälle, mit fettem Gras darauf. Runter (mit dem) Rasen, die Fetzen fliegen, als man voll Speed in eine Rechtskurve einbiegt und für ein kurzes Stück in den Wald eintaucht. Rad wieder kurz gerade stellen und direkt in eine Linkskurve (immer irgendwie rutschig). Eine Bodenwelle schießt einen in die Luft, im Flug taucht man aus dem dunklen Waldstück aus – grelles Sonnenlicht, niedriger Jungwald und als Landung dient eine verflucht steile, Felspassage, die einen wie eine Rakete nach vorne drückt. Bodenwelle wegdrücken, nächsten Absprung anvisieren und über die Straße springen. Wieder im dunklen Wald, kurz Blinzeln, schönes Gefälle, fette Bodenwellen mit Airtime und sackig schnell das Ganze. Heueueu!
Enge Linkskurve in den Tannenwald, eng stehende Bäume, rechts-links-rechts. Lenker gerade so am Baum vorbei, Wurzeln, welche Line?! Reintreten und die Bodenwellen wegdrücken. Ganz schön anstrengend, irgendwie wie im Pumptrack, so tief und schnell aufeinanderfolgend sind die Bodenwellen. Wieder raus auf eine kleine Lichtung mit Grasboden und grellendem Licht. Nach ein paar Metern dann wieder dunkler Tannenwald, Schwerstarbeit für die Augen.
Es folgte eine breite aber nicht besonders hohe Holzkonstruktion, die aussah wie ein Balkon aber zum droppen da war. Drüber mit dem Bock, es folgte eine enge, hängende Linkskurve. Zwei-Drei Alternativlines, fetter Rechturn, fetter Linksturn und noch mal Rechts. Alles mit verschiedenen Lines und alles mit den „Pumptracklöchern“. Es folgten noch zwei Dropbalkone, einer endet in einer Kurve mit losen Steinbrocken. Jaja, so was finden se geil, die Engländer. Es folgte die Anfahrt zu einem Northshore-Roadgap mit fieser Landung, mit „Pumptracklöchern“ und gleichzeitiger Kurve. Danach kam ein mieser Drop mit Sniperlandung, i. d. R. wurde recht langsam drüber gerollt, dann direkt hart angebremst um um eine enge Rechtskurve zu kommen. Obwohl die Umfahrung zeitlich es zum heulen war, wollte ich mir dieses Ding nicht geben. Vielleicht hätte es eines Trittes in den Allerwertesten bedurft, denn im Rennen wurde die Landung doch recht breit gefahren und das Ding verlor an Schrecken. Aber egal. Weiter ging’s: Einbiegung auf einen schmalen Trail am Hang, alles sehr steinig mit losen Brocken. Zwischendrin immer mal wieder eine nette Wurzel. Die Fetzen fliegen, Steine rollen, jedes Mal sieht’s hier anders aus. Rechtskurve, schönes Gefälle. Wieder Steine und dann auf einmal sehr hart gefahrener Boden – ein Stück der alten DH-Strecke. Über zwei höhere Wurzeln drüber, einen Steindrop runter in eine schöne Anliegerkurve hinein. Parallel zu einem Waldweg geht’s immer mal wieder 2m hoch, parallel zum Weg und dann wieder runter, bei stetigem Gefälle. Auf den Passagen mit Waldweg war beherztes Treten gefragt, zum Schluss kurzes Anbremsen, eindroppen in einer steilere Sektion mit S-förmiger Kurve über eine angerissene, alte Bruchsteinmauer drüber (wieder hängende Kurve, lose im Bereich der alten Mauer), über einen Waldweg drüber und durch einen Graben durch. Ein Großteil der Profis nahm derweil eine flache Absprungkante und zog über den Graben drüber. Aufgrund der Anfahrt und der brutalen Weite war auch bei den Jungs beherztes Ziehen gefragt, um heil drüber zu kommen. Am nächsten Tag waren alle Äste an den Tannen nach der Landung entfernt – hier sind einige hängen geblieben. Auch zig Sattelstützen und Sättel vielen dem Sprung zum Opfer.
Hangabwärts ging’s weiter auf erdigem Boden, in einen kleinen Anlieger und per Kicker über einen Graben und über einen Weg auf eine Wiese (bzw. je nach Sprungweite auf den Weg). Die Wiese hatte noch eine weite S-Kurve vor dem Zieleinlauf, auf der man seine letzten Reserven verpulvern konnte.
Zusammenfassend eine hammermäßige Strecke!
Freitags konnte ich drei Abfahrten machen. Tolles Wetter, Sonnenschein. Danach ging’s mir schon besser: Spaß macht’s und das ist doch das Wichtigste! Mit 31 muss man tollerweise nicht mehr erster werden, einfach heil unten Ankommen ist die Devise. Erfreulich auch: Gleich am ersten Tag schon super viele nette Leute kennengelernt: Ob Deutscher, Schotte, Engländer oder Schweizer – alle sind sie nett drauf!
In der Nacht zum Samstag kamen Regenschauer runter. Der obere – offen liegende - Streckenteil wurde dadurch recht schlammig und rutschig. Morgens noch mal zwei Trainingsläufe, dann stieg der Puls um der Seeding run rückte näher. Naiv wie ich an die Sache rangegangen bin musste ich vorher die anderen anstehenden Fragen, warum den jeder bei einem anderen Piepston startet… Erster Ton 10 Sekunden vorher, dann die letzten 5 Sekunden ein Ton, „in diesen 5 Sekunden kannste starten“. Okay, wieder was gelernt!
Mit einer 4:13 landete ich auf Platz 17. Von 25 Teilnehmern wurden in der Hobby Senioren Klasse 20 gewertet. So richtig zu frieden war ich erstmal nicht. Im oberen Teil den losen Steinkicker wegen der rutschigen Anfahrt verpasst, danach fast stehengbeblieben und danach zu viel auf der Bremse gehongen, soweit mein persönliches Fazit. Die ganz fiesen Dinger hatte ich umfahren, das wollte ich auch so beibehalten um nicht zu großes Risiko einzugehen. Trotzdem hatte ich davor irgendwie Muffe gehabt: Unten zu stehen und irgendwie nicht zufrieden zu sein. Das wollte ich Sonntags ändern.
Sunday is raceday! Also morgens 7 Uhr Frühstück (nachdem ich die halbe Nacht wach war und nur Bäume gesehen hab’ und wegen dem einsetzenden Regen nicht mehr einschlafen konnte) und los zum Shuttlesbus. Der Regen hatte aufgehört – gut! Als erster rein in den Bus und gleich morgens mal drei Abfahrten gemacht. Fühlte sich schon viel besser an, es wurde viel gelacht und gescherzt. Alle wieder locker drauf! Wie man sich doch irren kann, von wegen verschlossen, die Engländer und Schotten: Allesamt sehr aufgeschlossen, bisschen Schwätzchen hier, bisschen Quatschen dort, ruck zuck war man voll dabei und integriert. Echt der Wahnsinn, das hätte ich nie für Möglich gehalten!
Die Strecke war im oberen Teil und ganz unten recht schmierig. Ein paar zerschellten bei der Wiesenlandung auf nassem Gras. Mir machte der obere Teil zu schaffen, die Erde war zu matscht geworden, irgendwie gab’s ein paar tiefe Stellen die nicht trocknen wollten. Großes Reifenwechseln war angesagt, was war der richtig? Viele stiegen um auf Wetscreams oder Swampthings, ich war faul und bliebt bei RainKing vorne und WickedWill hinten. Bin ja auch kein Profi und muss ständig die Reifen tauschen, einfach runter kommen und hinter sich bringen.
Im Zielbereich wurde es so langsam voller. Besucher kamen, Stände öffneten. Es gab diverse Bikeaussteller und viel zu Essen. Unter anderem auch die schottische Späzialität: HAGGIS! Da ist nie was los bei dem am Stand, der tut mir echt Leid, meinte meine Frau. Komisch… liegt vielleicht ja daran, dass Haggis aus den Innereinen von irgendwelchen Viechern gemacht wird?! Herz, Niere und Leber schmeckt eben nicht jedem… Ich hatte eh ein größeres Problem: Ich musste heute da den Berg runter! Plötzlich, aber doch nicht ganz unerwartet, war’s soweit. Um dem Thema Haggis dann ein Ende zu bereiten, hörte ich mich gedankenverloren sagen: Ja, wenn ich wieder unten bin esse ich da was…
Der Startzeitpunkt rückte näher und es fing natürlich wieder an zu regnen. Der Traum einer trockenen Strecke zerplatzte damit. Naja, hilft ja nix. Guck’ das du heil runter kommst dachte ich mir wieder. Der Puls stieg, die Wurzeln wurden Nass und die Bremslöcher füllten sich mit Wasser. Oben auf dem Berg war’s sackig kalt, der Wind blies. Ein schottisches Sprichwort sagt: „You don´t like the weather? Wait 5 minutes!“ Ich hatte aber keine 5 minutes mehr, ich musste ran. Hoch auf die Startrampe, ein Nicken vom Offiziellen. Piep… piep, piep – LOS!
Den oberen Teil fand’ ich wieder relativ hakelig, was fährst du für einen Stuss dachte ich bei mir. Drecks Matsch, man kommt nicht vom Fleck und das Hinterrad rutscht nur. Immerhin, der Kicker war geschafft, diesmal ohne Verzögerungen. Och, jo, einfach mal bisschen mehr laufen lassen – dann iss’ mä’ am End’ schneller, war der nächste Gedanke. Adrenalin schoss in alle Zellen, der Mund wurde trocken und Kurve für Kurve kam das Ziel näher. Eingebogen in die vorletzte Gerade sah ich ihn dann: Den Vordermann. Yehaa, noch mal kräftig Gas geben! Auf der Zielgeraden kamen dann noch zwei andere ins Blickfeld, durch Ziel sind wir dann alle vier im kurz auf einander folgenden Sekundentakt eingetroffen. Noch immer regnete es leicht, aber das war mir egal. Überstanden, heil unten und vollgepumpt mit Adrenalin. Geschafft! „Take a red bull“ hieß es und für ca. 5 runs ging’s in den hotseat.
3:57 zeigte die Uhr an, 16 Sekunden verbessert, Platz 12. Damit war ich echt happy, zumal viele andere der Finalzeiten gegenüber den Seedingrunzeiten langsamer waren. Respekt für die echt fixen Briten, die nicht zu stoppen waren und echt krass schnell unterwegs waren!
Bei den Elite-Herren kam Ben Cathro mit einer Fabelzeit von 02:57.3 ins Ziel. Im Seedingrund noch gestürzt (oder sich sonst wo die Zeit vertrieben) startete er als erster und behielt den Hotseat über das gesamte Rennen.
1Ben CATHRO02:57.3
2Lewis BUCHANAN02:58.5+1.196
3Matt SIMMONDS02:58.6+1.302
4Nick BEER02:58.6+1.348
5Cameron COLE02:59.1+1.824
6Ruaridh CUNNINGHAM02:59.6+2.365
7Mitch DELFS03:01.1+3.857
8Ben REID03:01.9+4.598
9Shaun O'CONNOR03:02.4+5.16
10Filip POLC03:02.5+5.259
Bei den Elite Frauen musste sich die Weltmeisterin Sabrina Jonnier mit einer 3:32,4 Floriane Pugin (3:28,3) vom Scott11 geschlagen geben.
Zusammenfassend hat mir mein erstes Rennen extrem viel Spaß gemacht. Mit Spaß dabei, alles locker und nicht so verbissen sehen – dann ist der Spaß eigentlich programmiert. Sehr zu empfehlen! Es war einfach ein geniales Wochenende und insgesamt ein super Trip (mit den anschließenden Highlands, Fort William, Loch Ness, Isle of Skye). Schottland ist der absolute Hammer. Landschaften von Feinsten, Wetter – an das man sich gewöhnen muss und sehr freundliche und aufgeschlossene Leute. Echt eine Reise wert! Ich hoffe, das der EDC 2011 auch wieder auf die Insel kommt und ich werde wieder hinfahren! Sehr zufrieden war ich außerdem mit meinem Bike. Hat mich nicht im Stich gelassen, ein geiles Fahrverhalten gehabt und tadellos funktioniert.
An mein Haggis –Versprechen wurde ich natürlich auch noch erinnert! Ich muss sagen: Sehr empfehlenswert – echt lecker! Nur die Vorstellung was drin ist…. würg.
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