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Written by Ragnar Schaa
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Wednesday, 01 July 2009 08:29 |
Mattes zum Ritter geehrt
Bericht von Ulrich Berghäuser Sommer, Sonne, Racing pur. Alle Jahre wieder lockt das älteste Downhill Rennen scharenweise die Bergabfraktion in den Wald von Rittershausen. Und auch dieses jahr war es ein wirklich cooles Wochenende. Zwar verwandelte ein kurzes unwetter mit Hagel und Starkregen die Piste am Freitag in Schlamm, aber drüben am Stausee hat das gar keiner mitbekommen. Da gab man sich am Abend eher dem Ffeiern hin. Lake jump - wer diese New School Disziplin bis jetzt noch nicht ausprobiert hatte konnte sich dann beim Ritterbad auf der Strecke im Schlamm suhlen. 
Doch der Pool war deutlich entschärft. Zwei Bretter machten den Chickenway zur vielleicht sogar schnelleren Alternative. Auch das nicht ungefährliche Drop in den Steilhang davor wurde gesperrt und durch ein sperriges Wurzelstück ersetzt - wehe wenn es hier richtig geregnet hätte... Auch der verletzungsträchtige Sprung über den Bach hatte man durch eine verlängerte Waldpassage ersetzt und sich somit zudem den langen Asphaltweg gespart. Weiter oben gabs dann noch ein paar Wurzeln mehr als sonst, was die Strecke schön technisch machte.

Gesichert hatte sich das GP Team ein grosses Lager auf der Seewiese, verstärkt duch ein paar Freunde aus Limburg und Boppard. Trotz 10 statt bisher 8 Shuttle Fahrzeuge gab es mal wiederl Engpässe - schaut man sich die Teilnehmerzahlen der Hobbyklassen an, so wundert das nicht. Richtig unmöglich wurde dann aber leider das Lizenz Training am Sonntag. Der amtierende senior Weltmeister van de Haterd (im Seeding Platz 1 mit 6 sec Vorsprung) verletzte sich am Beginn des Steilstückes so schwer, daß das Training für längere Zeit unterbrochen wurde und, da kein Notarzt mehr an der Strecke war, sogar abgebrochen werden musste. Das einzig Gute an dem Unglück wird wohl sein, dass er sich jetzt ausgiebig um den jungen Nachwuchs kümmern kann. Gute Besserung wünschen wir dem netten Sportler jedenfalls. 
Nicht so schlimm erging es den GP Piloten. Niklas zerlegte zwar seine Gabel, sein Laufrad und sein Knie, Mäxchen u.A. seine Schulter. Laufrad und Bremsscheibe konntn dagegen mit Andys Gewalt gerichtet werden, während Toby mit dicker Wade die wiesse Fahne zeigte. Überhaupt wurde allerhand geschraubt und gedremelt an diesen Tagen, die Strecke forderte ihren Tribut. Held des Renntages war wohl Matze (free Men), der es sich nach platz 20 im Seeding auf dem Red Bull Hot Seat bequem machte und bis zu seinem Sieg zittern durfte (Seeding 20 2:45 / Final 1 2:31,984) Das Schwert gehört dir,Respekt! Zweit Schnellster des Tages war Birk (elite Men), der nach seinem undankbaren 4. Platz in der Hessenmeisterschaft am Samstag nicht viel zulegen konnte ( Seeding 30 2:32,541 / Final 46 2:32,196). Im letzten Jahr konnte er hier den Sieg bei den free Junioren erringen, und hätte bei den free Men mit Matze auf dem Treppchen gestanden. 
| Olli | Tobi | Mattes und Birk |
Christian (free Junior) war im Seeding ausgeschieden konnte aber im Rennen doch starten und zeigen was man in Boppard so alles lernt ( seed 0 0 / Final 24 2:50 ). Der grosse Max (free Senior), offensichtlich auf dem Weg die Presse zu unterwandern, konnte seine seeding Zeit, nicht aber seinen Platz verbessern( Seeding 17 2:58 / Final 23 2:54). Der Boden war am Sonntag wirklich abgetrocknet und so waren bessere Zeiten gefragt. Oliver (free Junior), mit seinen 14 Jahren der jüngste und kleinste Racer der Truppe, verbesserte sich um satte 14 Sekunden ( Seed 49 3:17 / Final 50 3:03), so soll's sein. Gar nicht zurecht mit den vielen Sprüngen und Wurzeln kam Andy (free Senior), dem noch der Eine oder Andere Crash in den Konchen steckt - Thale kommt ja noch...( Seed 35 3:23 / Final 35 3:11 ) Nicht wiederholen konnte Mäxchen (harttail u19) seinen Triumph von Winterberg und musste sich angeschlagen mit dem letzten Platz begnügen (Seed 6 4:33 / Final 6 3:40).
Bleibt noch zu erwähnen, daß der gute Benny Strasser, der zur Zeit auf internationalen Pisten die deutsche Flagge hoch hält, sich nur auf platz 6 (2:24) wiederfindet - fast zeitgleich mit dem deutschen Meister Andre Wagenknecht, Andreas Krieger, Dominik Mai und Max Bender, die auf den starken rängen 7, 8, 10 und 11 einbombten. Der Sieger Andreas Sieber (2:18) - geheilt von der Verletzung - meldete sich eindrucksvoll mit über 2 Sekunden Vorsprung auf Erik Irmisch (2:20) zurück. Abgesehen von den Kollateralschäden war das wiedermal ein richtig schönes und spannendes Wochenende - und so schön nah. Wir kommen wieder - im nachsten Jahr. Dann wird hier sogar um den Titel des deutschen Meisters gefighted! < |
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Last Updated on Wednesday, 01 July 2009 09:39 |
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Written by ulrichB
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Wednesday, 17 June 2009 11:43 |
Da liegt sie nun, die berühmt berüchtigte Downhillstrecke aus der Retorte. Extra für den UCI downhill worldcup wurde das Monstrum aus riesigen Doubles, Drops und Sprüngen sowie künstlichen Stein- und Steilpassagen in den Wald geschlagen. Auf dieser spektakulären und technisch äußerst anspruchsvollen Strecke gastierte 2005 und 2006 der Worldcup. Nachdem der Zirkus weiter zog, ist nur noch eine jährliche "World Downhill Challenge" übrig geblieben.  Durch ein fettes Preisgeld von 15.000€ schaffen es die Veranstalter „planB" immerhin das Gros der Worldcup Rider zum „wheels of speed" nach Willingen zu holen . So konnten sich nach Greg Minnaar (RSA) und Steve Peat (GBR) noch Filip Polc (SLO) und Gee Atherton (GBR) in die Siegerliste eintragen. Viele Fahrer aus Übersee (USA, NZL, AUS) sollten auch 2009 für Worldcup-Feeling sorgen – die sind sowieso in Europa, da die Woche zuvor Worldcup in Fort William (GBR) war und eine Woche darauf in Maribor (SLO) sein wird. Die europäischen Top-Downhiller waren allerdings zur Europameisterschaft in Kranjska Gora (SLO) um für Ruhm und Ehre ihres Landes anzutreten. Aber was scheren uns die paar Pros wenn es doch auch ein sogenanntes Amateur-Rennen (Fahrer ohne Worldcup Punkte) gibt. Dummerweise kommen nur 40 der knapp 150 gemeldeten Fahrer ins Finale. Die besten 8 des Finales dürfen sich dann mit den Pros messen. Also wenig Chancen für den begabten Durchschnitts-Downhiller, zumal alles was Rang und Namen hat von IXS Cup Gewinnern und den deutschen Meistertiteln der verschiedenen Kategorien, am Start war.
Ein No-go gab es auch! Zu gefährlich: 100 km/h Windgeschwindigkeit gepaart mit schweren Regengüssen vereitelten das Donnerstagstraining. Trotz offizeller Absage wagten sich doch ein paar Leutchen auf die Piste. Überhaupt nahmen es einige nicht so genau mit den Streckensperrungen. Bei anderen Veranstaltungen hätte das mit Recht zur Disqualifikation geführt. Die anderen vergnügten sich derweil im angrenzenden Freizeitbad um dem sch... Wetter ein Schnippchen zu schlagen. Am Freitag gabs zwar immer noch heftigste Sturmböen, aber der Regen war so gut wie weg. Der hatte aber deutliche Spuren vor allem in den Waldpassgen hinterlassen. Leider gibt’s am Ettelsberg nach einem Windbruch 2007 kaum noch Wald und so hatte der Wind besonders am Start, mit seinen 4x-artigen Sprüngen, eine grosse Angriffsfläche gegen die Biker. 
Ganz ähnlich sah es dann auch bei Beginn der Quali auf der Piste aus aus. Ein Drittel der Starter erschienen erst gar nicht am Startturm. „Ich muss am Montag schliesslich wieder zur Arbeit", so ein nachvollziehbarer Kommentar. Um so mehr leid taten mir die Damen die alle zu ihrer Verwunderung zu den Profis gesteckt wurden. So prallten im Training die Schnellsten mit den Langsamsten aufeinander – völlig unverantwortlich und fahrlässig! Die Verantwortlichen sollten sich mal auf die Piste begeben und sich das mit anschauen, was sie da angerichtet haben. 
Aber zurück zur Quali der Amateure: Da es zwar persönliche Startzeiten gab, aber keine Starterlisten, endete alles im Chaos. Die Racer die sich an ihre Startzeit hielten, wurden mit feuchter Piste und extremem Wind bestraft. Irgendwann wurde dann die Quali komplett frei gegeben und jeder konnte starten wann er wollte. Na toll, dachten sich einige und warteten bis die Piste abgetrochnet war und der Sturm abgeflaut um sich dann unter die Top10 zu katapultieren. Ich meine- und das ist Praxis beim IXS – wer es nicht schafft, zu seiner Zeit am Start zu sein, hat gelitten: Und ist raus! Noch am Samstag morgen irrten die Amateure herum und suchten vergeblich nach Listen ob sie unter den ersten 40 sind und damit qualifiziert. Für viele kam da die Ernüchterung, da sie in den Abenstunden noch nach hinten durchgereicht worden sind...
Dann: Sonne pur. Auch das kanns im Upland geben. Beste Bedingungen für Bestzeiten also. Uns so kam es dann auch. Beim Finale der Amateure purzelten die Zeiten. Lange auf dem Hotseat hielt sich Dominik Mai, der im Qualifying gestürzt war und eine beachtliche 2:06 (2:17) hinlegte. Erst am ende kamen Steven Rollnik 2:05 (2:13) und Marcel Basener 2:05 (2:10) und verdrägten ihn. Ein Herzschlag-Finale mit der gleichen Endzeit lieferten sich dann aber Tommy Herrmann (2:10) und Jan-Sören Frey (2:08), die sich mit der exakt gleichen zeit von 2:05:25 den ersten Platz teilen mussten. Birk, der für die GravityPilots am Start war, hatte mit 2:15 (platz 22) eine gute Quali und konnte sich im Finale noch deutlich auf 2:10 (platz 17) verbessern. Super Job!! Sein ehemaliger Mitstreiter Gregor kam auf 2:14 (platz 33), während Marco leider schon nach Sturz in der Quali die Heimreise angetreten hatte. 
Zelt, Campingtisch und Werkzeugkiste hier - Hotelsuite, 15m Doppeldeckerbus mit Werkstattcrew dort. Drastischer kann man die zehn bis 15 sekunden Unterschied zwischen unseren Amateuren und den internationalen Profis kaum beschreiben. Das wird einem beim Rundgang über die Aussteller- und technical Area erst richtig bewusst (der Aussteller-Bereich war riesig und Formula reparierte sogar kostenlos Birks Bremse). Anders die Dirtbiker, die sich so gerade mit ihrem Zrendsport über Wasser halten können. Amir – gross geworden in Boppard – zeigte alles was er sich im Winter durch hartes Training angeeignet hat. Das hat sich gelohnt: erneut Platz 1 ! Zurück zum grossen Zirkus: Der amtierende Weltmeister macht seiner Startnummer alle Ehre und verteidigt den 1sten Platz (1:51) gefolgt von den beiden Australiern Mick Hannah und Chris Kovarik. Bester Deutscher wird erstaunlicherweise Johannes Fischbach (1:53) mit Platz 9, der an den 4x-lastigen Passagen sicher Gefallen gefunden hat. Empfehlen konnte sich erneut Maximilian Bender (1:59) der nach Andreas Sieber (1:58) als dritter Deutscher das Ziel sah. 
Grosses Kino also, tolles Wochenende, und das schöne Gefühl dabei gewesen zu sein. Das ‚Wheels of Speed‘ ist im nächsten Jahr bestimmt wieder im Kalender rot angestrichen. Bericht von Ulrich Berghäuser: http://www.ulrichberghaeuser.de/downhill/berichte.html Lektorat: GP Racing |
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Last Updated on Wednesday, 17 June 2009 11:45 |
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Written by deimudder
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Monday, 15 June 2009 18:31 |
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Am Wochenende vom 06.06.09 – 07.06.09 war es wieder soweit. Zum zweiten Mal wurde am Ochsenkopf im Fichtelgebirge der 2. Lauf zum IXS Rookies Cup ausgetragen. Also sattelten voller Vorfreude am Freitagnachmittag der „große“ Max und Tobi aka „Käpten Hessen“ die Hühner und machten sich auf zum rund 300 km entfernten Oberwarmensteinach. Leider blieb das Wetter nicht wie die letzen Tage zuvor warm und freundlich. Bei Regen, starkem Wind und Temperaturen um 8°C zeigt sich der Ochsenkopf wenig einladend. Die Strecke wurde von Abfahrt zu Abfahrt schwieriger. Diese weist zwar kein extremes Gefälle auf, aber die stark verblockten und wurzeligen Passagen wurden schnell schmierig und die Sturzgefahr nahm schnell zu. Somit wurden nur wenige Trainingsläufe absolviert, um die Kondition, Mensch, Material und die Partyfitness zu schonen, da abends die Bullheadhouse-Party anstand. Nach einer spaßigen und fröhlichen Party, begann der Renntag wieder mit heftigem Regen. Man muss, um zu den Rennläufen zugelassen zu werden, mindestens eine Pflichtabfahrt machen. Bei mehreren Abfahrten und einigen Stürzen, wurde die Leidensfähigkeit der Piloten geprüft. Leider blieb das Bike des Käptens nicht unversehrt. Bei einem Sturz hatte die hintere Bremse einen Schaden davongetragen. Max musste sich unbedingt auf einer verdeckten Nebenstrecke das Schienbein an einem Felsen kaputt hauen. Trotzdem wollten wir starten. Am Sonntag ging es um 11.45h mit der Gondelbahn hoch auf den Gipfel, um die 2100 m lange Strecke in Angriff zu nehmen. Da die Auffahrt ca. 12 min dauert, kamen wir gerade noch rechtzeitig und mussten sofort starten. Die Läufe waren bei beiden nicht die besten. Zum einen lag es am Material, an den schwierigen Bedingungen welche bei beiden zu Stürzen führten, aber auch den zwei langen Tretpassagen, die konditionell alles abverlangten. So beendeten wir Lauf 1 mit den Ergebnissen: Max – 5:28 min (2 Stürze) und Tobi 5:36 min! Auf Grund eines schweren Sturzes (Hüftbruch) wurde die Strecke länger gesperrt und der Zeitplan vorschob sich etwas. Das schlechte Wetter und der geänderte Zeitplan veranlasste einige Teilnehmer, sich den 2. Lauf zu sparen und die Heimreise anzutreten. Max war jedoch fest entschlossen seinen 1. Lauf zu verbessern. Tobi haderte auf Grund von Krämpfen in den Armen und der defekten Bremse. Er konnte aber nach einer Stärkung (Steak und Bier) dies aber nicht auf sich sitzen lassen und schwang sich wieder aufs Bike. Die Entschlossenheit gefiel wohl, da der Regen aufhörte und die Sonne heraus kam. Dadurch trocknete die Strecke innerhalb kurzer Zeit etwas ab und wurde schneller. Beide Piloten verbesserten sich deutlich zum 1. Lauf. Max 5:12 min (trotz Sturz) und Tobi 5:18 min. Was letztendlich den 50 und 59 Platz in der Kategorie Free Men von insgesamt 124 gewerteten Fahrern ergab. Erster wurde Benjamin Peer mit 4:25 min. Eine Zeit, die ihm auch letztes Jahr zum 1. Platz gereicht hätte, als die Strecke trocken und einfach war. Eine respektable Leistung also. Pünktlich zur Siegerehrung öffnete der Himmel wieder seine Pforten und die Gravity Pilots traten die Heimreise an. Als Fazit kann gesagt werden, dass die Veranstaltung eine super Gelegenheit war um andere Fahrer kennen zu lernen, Meinungen auszutauschen, Spaß zu haben und tiefer ins Downhill-Racing einzusteigen. Für Rookies eine empfehlenswerte Veranstaltung und für Geübte ein Rennen mit Spaßfaktor in einer wunder schönen Landschaft und mit netten Leuten. Einen launigen Video-Bericht zum Rennen gibt es hier und die offizielle Website gibt es hier. |
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Written by admin
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Tuesday, 26 May 2009 12:15 |
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Ein aufregendes Wochenende ist vorbei. 4 Tage volles Rohr gerockt, gelitten, gefeiert, geackert und gejubelt. Die Bilanz? Gebrochene Knochen, zerschundene Körper, haufenweise zerstörtes Material, ein Siegertreppchen (kleiner Max mit einem 2. Platz in Junior Hardtail) und fettes Grinsen soweit das Auge reicht. Beim diesjährigen Dirtmasters-Festival waren die GravityPilots mit satten 9 Fahrern in 3 Disziplinen am Start. Beim Downhill fuhren im Rookies Cup Marcus und Tobi, im GDC waren es Andi, Birk, Marten, kleiner Max und grosser Max. Im 4X war es Niklas (leider dann doch nur als Zuschauer wegen gebrochener Finger) und im Slopestyle der Otto. Eifrig unterstützt wurden sie von vielen helfenden Händen der diversen Freundinnen, Ehefrauen, Eltern und Freunde. Während die Jungs im RDC mit strömendem Regen und einer fies aufgeweichten Schlammwüste zu kämpfen hatten, besserte sich das Wetter im Laufe des Wochenendes allmählich und präsentierte am Sonntag unter sengender Sonne zum großen Finale eine perfekte Strecke mit viel Grip und spannenden neuen Abschnitten. Es kostete Blut und Nerven, denn es gab reichlich viele Stürze und nicht jeder kam so glimpflich davon wie der grosse Max nach seinem völlig unnötigen "atomic faceplant", nachdem er den letzten Table im Freecross komplett übersprungen hatte und sich mit voller Fotoausrüstung auf dem Rücken und nur mit Helm geschützt in die Niederungen der Sekundenbruchteil-Erdkunde begab. Andi brach sich unglücklicherweise den Handwurzelknochen bei einem Hang-up am Start-Double und Birk hatte mehrere Crashes von denen einer im Krankenhaus endete und ihm einen steifen Hals und lustige Blutbeulen an der Hüfte bescherte. Auch Martens Schienbein ist nun reich geziert mit tiefen Furchen von seinem Pedal und Ottos Rücken freut sich über die abrasive Massage mit echtem Slopestyle-Rollsplitt. Doch nicht nur die Athleten traten den Weg ins Krankenhaus an, auch Ulrich wurde von der flinken Diana dorthin chauffiert. Einstimmiges Fazit: Die nächsten Wochen wird in der Apotheke gefrühstückt. Das Lineup der Fahrer dieses Jahr war wirklich sehenswert und in jeder Disziplin waren internationale Grössen am Start. Ob im Downhill mit Blenkinsop, Riffle und Wildhaber, oder aber im 4X mit Jared Graves und im Slopestyle mit Pokoj - es war ein buntes Starterfeld und jeder war mit großem Elan und Ehrgeiz dabei. Von morgens früh (es wurde mit den ersten Sonnenstrahlen aufgestanden und um 7 ging der 1. Lift) bis abends spät (letzte Bike-Fummelei im Schein der Taschenlampe und dann noch schnell zum Konzert und ab ins Moshpit) wurde alles gegeben und entsprechend an den Kräften gezehrt. Letzten Endes war Blenkinsop wie erwartet der perfekte Gewinner im Downhill mit zwei gnadenlos guten Zeiten in Quali und Finale. Graves als Sieger im 4X. Im Slopestyle gewann Söderström. Für das GP Racing Team waren es folgende Ergebnisse: RDC Marcus Platz 24 (Free Men Fully) Tobi Platz 38 (Free Men Fully) GDC kl. Max Platz 2 (Free Junior Hardtail) Marten Platz 63 (Free Men Fully) Birk Platz 131 (Elite Men Fully) (nach Defekt) gr. Max Platz 25 (Free Masters Fully)(nach Sturz) Andi ohne Platzierung (Free Masters Fully)(ausgeschieden nach Sturz) Allen Verletzten gute Besserung, allen anderen vielen Dank! Die nächsten Stationen sind Willingen mit dem Wheels of Speed, RDC am Ochsenkopf und GDC in Rittershausen. |
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Last Updated on Tuesday, 26 May 2009 16:51 |
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